Als Pharma-3PL-Partner übernimmt Inter-Pharma definierte operative Logistikprozesse im eigenen Standort Cheb. Auftraggeber behalten Produkt- und Marktverantwortung, während Leistung, Daten und Qualität über klare Vereinbarungen gesteuert werden.
Inter-Pharma verbindet eigene GDP-fähige Lager- und Abwicklungsprozesse in Cheb mit projektbezogen definierten 3PL- und Distributionsleistungen für Deutschland, Tschechien und Europa.
Was leistet Inter-Pharma selbst?
Warenannahme, Bestands-, Chargen- und MHD-Führung, Kommissionierung, Packkontrolle und Versandvorbereitung erfolgen im eigenen Betrieb in Cheb.
Wie wird die GDP-Fähigkeit des Lagers eingeordnet?
Wir beschreiben den Standort bewusst als GDP-fähig: Prozesse, Temperaturführung, Dokumentation und Verantwortlichkeiten werden anhand des konkreten Produkts und regulatorischen Umfangs vereinbart. Eine pauschale Zertifizierungsaussage wird nicht getroffen.
Für wen ist das Modell geeignet?
Für Pharma- und Healthcare-Unternehmen, die Lagerung, Fulfillment oder 3PL nahe Deutschland mit klarer Trennung zwischen eigenen Lagerleistungen und qualifizierten Partnerleistungen benötigen.
Eigenbetrieb oder 3PL?
Eigener Betrieb eignet sich bei stabiler Auslastung und eigener Infrastrukturkompetenz. Ein 3PL-Modell eignet sich, wenn Kapazität, Systeme und operative Prozesse ausgelagert werden sollen. Inter-Pharma prüft Produkt, Temperatur, Volumen, Empfänger, Schnittstellen und regulatorische Rollen vor dem Go-live.
Pharma im ÜberblickPharma 3PL Deutschland: Marktzugang, Beratung und Distribution verbinden pharmazeutische Produkte mit europäischen Märkten.
Was Pharma 3PL umfasst
Je nach Projekt werden Warenannahme, Lagerung, Bestandsführung, Kommissionierung, Packen, Retouren und Versandvorbereitung als zusammenhängender Prozess ausgelagert.
Anforderungsprofil und 3PL-Auswahl
Für die Auswahl eines 3PL-Pharma-Dienstleisters werden Produktgruppen, Länder, Temperaturbereiche, Erlaubnisse, Chargen-, MHD- und Serialisierungsdaten, Volumen, Cut-off, Business Continuity und Exit-Szenario in einem vergleichbaren Anforderungsprofil gebündelt.
Governance und Qualitätsvereinbarung
Verantwortlichkeiten, Datenhoheit, Freigaben, Abweichungen, Änderungen, Audits, Unterauftragnehmer und Eskalationen werden vor dem Start geregelt.
IT, Bestand und Reporting
Artikel-, Chargen-, MHD-, Status- und Auftragsdaten werden über passende Schnittstellen ausgetauscht; SLA und KPI machen Leistung transparent.
Datenmigration und kontrollierter Go-live
Stammdaten, Chargen und Bestände werden abgestimmt, Schnittstellen und Pilotaufträge geprüft sowie Abweichungen vor der Abnahme dokumentiert. Ein abgestufter Hochlauf hält Verantwortlichkeiten und Rückfallpfade transparent.
Vom Pilot zum laufenden Betrieb
Produktprofil, Länder, Volumen und Empfänger führen zu Lösung, Kalkulation, Qualifizierung, Schnittstellentest, Pilot und kontrolliertem Go-live.
KPI-Definition, Review und Exit
Jede Leistungskennzahl erhält Formel, Quelle, Frequenz, Datenqualität, Verantwortliche und Eskalationsschwelle. Governance-Takt, Bestandsabgleich, Datenexport, Rückgabe oder Transfer der Ware, offene Abweichungen und Übergabe an einen Nachfolger werden bereits vor Start als kontrollierter Exit beschrieben.
Bestandsverantwortung und Auftragsgrenze
Vor Vertrags- und Systemdesign wird festgelegt, wem Ware und Daten gehören, wer Bestände freigibt und sperrt, welche Aufträge der 3PL ausführen darf und welche Tätigkeiten ausdrücklich außerhalb des Scopes bleiben. Order-to-cash, Marktfreigabe oder kommerzielle Disposition werden nicht stillschweigend als Teil der Lagerleistung angenommen.
Betriebsfälle vor dem Start abnehmen
Der Pilot umfasst Normalauftrag, Cut-off-Überschreitung, Fehlbestand, Backorder, Teillieferung, Retoure, Statussperre, Schnittstellenunterbrechung und Bestandsdifferenz. Für jeden Fall werden erwartetes Systemverhalten, Verantwortliche, Kommunikationsweg, Nachweis und Rückfallprozess dokumentiert.
Verwandte Leistungen entlang der Pharma Supply Chain
So strukturieren wir die Zusammenarbeit. Welche Schritte wir selbst übernehmen und welche beim Auftraggeber oder Partner liegen, wird vor dem Start vereinbart.
1
Auszulagernde Aufgaben abgrenzen
Wir erfassen heutigen Ablauf, gewünschte Eigen- und Fremdleistungen, Standorte, Mengen, Risiken und Zuständigkeiten. Lagerung, Auftragsabwicklung und Transport werden einzeln zugeordnet.
Ergebnis: Eine Aufgaben- und Verantwortungsmatrix.
2
Produkt- und Mengenprofil aufnehmen
Sie nennen Warenart, Produktstatus, Temperatur, Artikelzahl, durchschnittliche und maximale Bestände, Warenbewegungen, Zielländer und Startwunsch.
Ergebnis: Ein gemeinsames Lager- und Leistungsprofil.
3
Qualität und Verantwortlichkeiten vereinbaren
Wir stimmen Annahmebedingungen, Betreiber- und Auftraggeberrollen, Erlaubnisumfang, Freigaben, Abweichungswege und die benötigten Nachweise mit Ihnen ab.
Ergebnis: Abgestimmter Leistungsumfang und Qualitätsvereinbarung.
4
Daten und Schnittstellen vorbereiten
Artikel-, Chargen-, MHD-, Bestands- und Auftragsdaten werden mit Ihren Systemen abgestimmt. Übertragungsformat, Prüfregeln, Statusmeldungen und Fehlerbearbeitung werden getestet.
Ergebnis: Abgenommene Datenfelder und getestete Übertragungswege.
5
Pilotauftrag und Betriebsstart abnehmen
Ein vereinbarter Testfall durchläuft die vorgesehenen Schritte. Daten, Rückverfolgbarkeit, Übergaben und Fehlerfälle werden geprüft; der Start erfolgt nach dokumentierter Abnahme.
Ergebnis: Freigegebener Betriebsumfang und bestätigter Starttermin.
6
Leistung und Abweichungen auswerten
Wir vergleichen Bestände, Auftragsstatus und vereinbarte Kennzahlen. Abweichungen, Ursachen, Maßnahmen und Verantwortliche werden im festgelegten Besprechungsrhythmus nachverfolgt.
Ergebnis: Nachvollziehbare Maßnahmen und aktualisierte Planung.
7
Übergang und Rückführung planen
Datenexport, Bestandsabgleich, Rückgabe oder Übergabe der Ware und offene Qualitätsfälle werden bereits im Auslagerungsmodell geregelt.
Ergebnis: Ein vereinbarter Übergabe- und Beendigungsprozess.
Was muss vor dem Start feststehen?
Produktprofil, Aufgaben, befugte Ansprechpartner, Nachweise, Datenübergaben und Abnahmekriterien werden gemeinsam festgelegt. Eine Termin- oder Kapazitätszusage folgt aus dem bestätigten Projektumfang.
Pharma 3PL und Outsourcing
Leistungsumfang
Auslagerung eines definierten pharmazeutischen Prozesses. Im Mittelpunkt stehen Verantwortlichkeiten, Leistungsvereinbarung, Steuerung und Übergang vom bisherigen Betrieb.
Ergebnis der Projektprüfung
Eine Aufgaben- und Schnittstellenmatrix, messbare Servicelevels, Übergangsplan, Eskalation und Regelungen für die Beendigung der Zusammenarbeit.
Was vor der Beauftragung bestätigt wird
Standort und Betreiber
Lagerstandort: Cheb, Tschechien, nahe Deutschland. Vertragspartner und Betreiberrolle werden im Angebot bezeichnet.
Produkt und Temperatur
Produktstatus, Lagerprofil und Annahmefähigkeit werden geprüft. 15–25 °C nach Produktspezifikation; 2–8 °C nur nach projektbezogener Bestätigung.
Eigene Leistung und Partner
Warenannahme, Bestands-, Chargen- und MHD-Führung, Kommissionierung, Packkontrolle und Versandvorbereitung in Cheb. Transport- und Spezialleistungen werden separat zugeordnet.
Qualität und Nachweise
Vor Start werden Erlaubnisumfang, Qualitätsvereinbarung, Mapping-/Monitoringnachweise, Freigaberollen und Abweichungswege passend zum Projekt abgestimmt.
Kosten und Start
Das Angebot trennt Lagerung, Warenhandling, IT und Zusatzleistungen. Pilot, Abnahme und Starttermin folgen erst nach bestätigtem Leistungsumfang.