Inter-Pharma übernimmt klar abgegrenzte operative Fulfillment-Bausteine für Arzneimittel, Medizinprodukte und Diagnostika im eigenen Betrieb in Cheb. Produktstatus, Empfängertyp, Marktberechtigung und tatsächlicher Leistungsumfang werden vor dem Start geprüft; pauschale Liefer- oder Zulassungszusagen gibt es nicht.
Präzise Lösungen für pharmazeutische Anforderungen
Pharma im ÜberblickHealthcare Fulfillment Deutschland: Marktzugang, Beratung und Distribution verbinden pharmazeutische Produkte mit europäischen Märkten.
Produkt, Empfänger und Vertriebskanal freigeben
Vor dem ersten Auftrag werden Produktart, Markt, Qualitätsstatus, Empfängertyp, Packeinheit, Dokumente und berechtigte Auftraggeber beschrieben. Die rechtliche Vertriebs- und Abgabeberechtigung bleibt ausdrücklich beim jeweils verantwortlichen Unternehmen.
Vom Wareneingang bis zum kontrollierten Packstück
Warenannahme, Lagerplatz, Bestand, Charge, MHD und Sperrstatus bilden die Basis. Pick, Packkontrolle, Beileger, Versandfreigabe und Empfängeradresse erhalten nachvollziehbare Prüfpunkte.
Auftragsausnahmen und Fehlerwiederanlauf beherrschen
Unvollständige Stammdaten, gesperrte Ware, Bestandsdifferenz, falscher Empfänger, abweichende Packeinheit oder Schnittstellenfehler werden in einer definierten Queue gehalten, geklärt und dokumentiert neu gestartet.
Retouren und Rückrufe beherrschen
Rückware wird bei Eingang identifiziert und im gesperrten Status gehalten. Herkunft, Produkt, Charge, Serienbezug, Verfall, Lieferweg, Zeit, Temperatur- und Manipulationshinweise sowie Entscheidungsbefugnis werden geprüft; Wiedereinlagerung ist kein Automatismus. Chargen- und Empfängerdaten ermöglichen Sperrung, Eingrenzung und dokumentierte Bearbeitung eines Rückrufs.
Recall-Datenpaket und Kommunikationsprobe
Für Rückrufe werden betroffene Charge und Empfänger, ausgelieferte und zurückgeholte Mengen, Status je Kontakt, offene Fälle und Abschlussnachweis als eigenes Datenpaket definiert. Ein Referenzfall prüft Abfrage, Sperre, Export, Kontaktkette, Eskalation und Reconciliation vor dem Go-live.
IT, Referenzaufträge und Go-live abnehmen
ERP, Shop, EDI oder Dateischnittstelle werden mit Produkt-, Kunden- und Auftragsdaten verbunden. Positiv- und Negativtests prüfen Bestand, Charge, MHD, Status, Packkontrolle, Versandmeldung, Storno und Fehlerwiederanlauf vor einem kontrollierten Pilotstart.
Fulfillment-Anfrage mit zehn Kerndaten vorbereiten
Für die belastbare Erstprüfung werden Produktkategorie und Marktstatus, Temperatur, SKU und Chargen, durchschnittlicher und maximaler Bestand, Aufträge und Positionen, Empfängertypen, Pick- und Packregeln, Retourenprofil, Schnittstelle sowie gewünschter Start benötigt. Inter-Pharma bestätigt daraus Machbarkeit, eigenen Leistungsumfang, Partnergrenzen, Testfälle und nächste Entscheidung – nicht pauschal aus einem Kontaktformular.
Ihr Projekt Schritt für Schritt
So strukturieren wir die Zusammenarbeit. Welche Schritte wir selbst übernehmen und welche beim Auftraggeber oder Partner liegen, wird vor dem Start vereinbart.
1
Auftrag und Empfänger prüfen
Auftragsdaten werden mit Artikelstamm, freigegebenem Bestand, Mengen, Lieferadresse und den vereinbarten Empfängeranforderungen abgeglichen. Fehlende Angaben gehen in die Klärung.
Ergebnis: Ein ausführbarer und nachvollziehbarer Auftrag.
2
Bestand einlagern und führen
Bestätigte Ware wird dem geeigneten Lagerbereich zugeordnet. Lagerort, Status, Charge, MHD und Bestandsbewegungen werden nachvollziehbar geführt; Nachschub- und Verfallsrisiken werden abgestimmt bearbeitet.
Ergebnis: Nachvollziehbarer Bestand im vereinbarten Temperaturprofil.
3
Nach Charge und MHD kommissionieren
Die Auswahl folgt den vereinbarten FIFO- oder FEFO-Regeln. Artikel, Charge, Verfall und Menge werden vor der nächsten Prozessstufe kontrolliert.
Ergebnis: Geprüfte Auftragspositionen und aktualisierter Bestand.
4
Verpacken und Versand vorbereiten
Packvorgaben, Kennzeichnung, Begleitdokumente und gegebenenfalls Logger oder qualifizierte Versandverpackung werden auf Produkt und Transportprofil abgestimmt.
Ergebnis: Versandbereite Ware mit zugeordneten Dokumenten.
5
Kontrolliert übergeben
Abholung, Übergabepunkt, Warenstatus, Mengen und benötigte Temperaturinformationen werden mit dem beauftragten Transportpartner abgestimmt und dokumentiert.
Ergebnis: Dokumentierte Übergabe und vereinbarte Statusmeldung.
6
Retouren getrennt beurteilen
Rücksendung, Charge, Verpackung, Verfall, Rückrufstatus sowie Lager- und Transporthistorie werden erfasst. Eine Wiedereinlagerung als verkaufsfähiger Bestand benötigt die dokumentierte Freigabe.
Ergebnis: Ein begründeter Warenstatus und weiterer Bearbeitungsweg.
7
Leistung und Abweichungen auswerten
Wir vergleichen Bestände, Auftragsstatus und vereinbarte Kennzahlen. Abweichungen, Ursachen, Maßnahmen und Verantwortliche werden im festgelegten Besprechungsrhythmus nachverfolgt.
Ergebnis: Nachvollziehbare Maßnahmen und aktualisierte Planung.
Was muss vor dem Start feststehen?
Produktprofil, Aufgaben, befugte Ansprechpartner, Nachweise, Datenübergaben und Abnahmekriterien werden gemeinsam festgelegt. Eine Termin- oder Kapazitätszusage folgt aus dem bestätigten Projektumfang.