Sprache
Deutschland

Erstmeldung · 28.08.2026

Lieferengpass Deutschland: Aggrastat 50 Mikrogramm/ml Infusionslösung

Betroffenes Land: Deutschland · Gemeldeter Zeitraum: 01.07.2026 bis 15.10.2026 · Wirkstoff: Tirofibanhydrochlorid-Monohydrat

LandDeutschland
PZN01429225
ENR2142619
MeldungsartErstmeldung
Beginn01.07.2026
Voraussichtliches Ende15.10.2026
Letzte Meldung28.08.2026
GrundProbleme in der Herstellung
ATC-CodeB01AC17
KrankenhausrelevantNein

Einordnung der Meldung

Für Aggrastat 50 Mikrogramm/ml Infusionslösung ist in Deutschland ein Lieferengpass erfasst. Als Grund wird „Probleme in der Herstellung“ angegeben. Die Meldung betrifft den Wirkstoff Tirofibanhydrochlorid-Monohydrat und ist nicht als krankenhausrelevant gekennzeichnet.

Die Angaben beschreiben den gemeldeten Lieferstatus und stellen keine medizinische oder pharmazeutische Therapieempfehlung dar. Verfügbarkeit, Alternativen und weitere Maßnahmen sind im konkreten Einzelfall über die zuständigen pharmazeutischen Marktteilnehmer zu prüfen.

Primärquelle: PharmNet.Bund / BfArM

Offizielle Lieferengpassmeldung für Deutschland. Verantwortlichkeit und Aktualisierungslogik richten sich nach den Angaben der jeweiligen Behörde.

Offizielle Meldungsliste prüfen →

Bedeutung für Beschaffung und Lieferkette

Die Meldung zu Aggrastat 50 Mikrogramm/ml Infusionslösung ist ein Versorgungssignal für den Wirkstoff Tirofibanhydrochlorid-Monohydrat in Deutschland. Der veröffentlichte Grund „Probleme in der Herstellung“ bestimmt, welche Daten zuerst verifiziert werden sollten.

Da die veröffentlichte Begründung keine belastbare operative Ursache erkennen lässt, sollten Verfügbarkeit, Quelle, Termin, Produktstatus und Lieferweg ohne zusätzliche Ursachenzuschreibung verifiziert werden.

Entscheidungsroute für diesen Versorgungsfall

  1. Meldung, Produktidentität, Zeitraum und tatsächlichen Bedarf anhand der Primärquelle und der verantwortlichen Marktteilnehmer bestätigen.
  2. Quelle, Produktstatus, Termin, zulässige Beschaffungsroute und einen möglichen Pufferbestand ohne zusätzliche Ursachenzuschreibung bewerten.
  3. Freigabe, Warenstatus, GDP-Nachweise, Lager- und Transportprozess sowie Eskalationsverantwortung dokumentieren.

Inter-Pharma kann den B2B-Fall, mögliche Bezugs- und Lagerwege sowie die operative Umsetzung strukturieren. Klinische Entscheidungen, behördliche Zulässigkeit, Produktfreigabe und tatsächliche Verfügbarkeit bleiben bei den jeweils verantwortlichen Stellen.

Versorgungsfall strukturiert prüfen →

Lieferengpass operativ abfedern: GDP-fähige Pharma-Lagerung

Für Aggrastat 50 Mikrogramm/ml Infusionslösung kann ein belastbares Bestandskonzept erst nach Prüfung von Produktstatus, Bedarf, Reichweite und zulässigem Lieferweg festgelegt werden.

Inter-Pharma verbindet dafür GDP-fähige Pharma-Lagerung in Tschechien mit Chargen- und MHD-Führung, FEFO, Warenstatus, Kommissionierung und Versandvorbereitung im eigenen Betrieb in Cheb.

Da die Produktbezeichnung auf eine möglicherweise temperatursensible Darreichung hindeutet, werden die konkrete Produktspezifikation und ein möglicher Bedarf von 2–8 °C vorab projektbezogen geprüft; daraus folgt keine pauschale Kapazitätszusage.

Operative Prüfpunkte für diese Meldung

  • Produktidentität anhand von PZN 01429225 sowie Wirkstoff, Stärke, Form und Packung abgleichen.
  • Lieferstatus und Zeitraum 01.07.2026 bis 15.10.2026 direkt bei der Primärquelle und möglichen Bezugsquellen bestätigen.
  • Bedarf, Reichweite, offene Aufträge und zulässige Alternativ- oder Beschaffungswege fallbezogen dokumentieren.
  • Temperatur, Charge, Verfall, Warenstatus, Empfängerberechtigung und GDP-Nachweise vor einer grenzüberschreitenden Lieferung klären.

Passende Leistungen und Fachseiten

Für die B2B-Bearbeitung eines Engpasses bei Aggrastat 50 Mikrogramm/ml Infusionslösung sind insbesondere folgende Themen relevant:

Themen im Überblick